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Pokémon GO: Niantic sperrt mehr Android-Nutzer wegen Roots aus

Private Daten von Smartphones stärker kontrolliert

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von Pascal Wittkowski
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Android-Nutzern von Pokémon GO werden seit dem Patch 0.155.2 noch strenger von Niantic kontrolliert. Benutzt ihr ein gerootetes Smartphone, sperren euch die Entwickler vom Mobile Game aus und verweigern euch den Zugriff. Doch diese neue Vorgehensweise von Niantic wirkt sich offenbar auch negativ auf ehrliche Spieler und ihre privaten Daten aus.

Niantic führt strengere Kontrollmechanismen für Android-Smartphones ein, um gerootete Geräte zu sperren. Doch auch ehrliche Spieler leiden unter dem neuen System.
Niantic führt strengere Kontrollmechanismen für Android-Smartphones ein, um gerootete Geräte zu sperren. Doch auch ehrliche Spieler leiden unter dem neuen System. (Quelle: jamesteohart/depositphotos.com)

In den letzten Monaten hat Niantic die Sicherheitsmaßnahmen und die Kontrollen in Pokémon GO verschärft. Das zeigt sich nicht nur an der Einführung der Anmeldeplattform Niantic Kids, sondern auch daran, dass die Entwickler zunehmend Maßnahmen ergreifen, um Spieler mit gerooteten Smartphones aus dem Mobile Game auszuschließen.

Das Rooten eines Gerätes bezeichnet das Verschaffen von erweiterten und oft auch illegalen Rechten auf einem Betriebssystem. In Pokémon GO (Download) können sich Spieler so unfaire Vorteile gegenüber anderen Spielern verschaffen. Das will Niantic natürlich verhindern. Seit dem Update 0.155.2 hat das Entwicklerstudio die Kontrollmaßnahmen für gerootete Android-Smartphones noch einmal drastisch erhöht.

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Doch wie arbeitet das neue Kontrollsystem von Niantic? Beim Start von Pokémon GO scannt die Software automatisch euer Smartphone samt Speicherkarte. Findet die Software dabei verdächtige Datei- oder Ordnernamen, so blockiert sie den Zugriff auf das Spiel, beziehungsweise den Login. Folglich ist es dann nicht mehr möglich, das Spiel zu starten.

Sicherheitsprobleme auch für ehrliche Pokémon GO-Spieler

Problematisch ist nur, dass die Software dabei nicht unterscheidet, ob das Smartphone tatsächlich gerootet ist oder nur ein Verdacht besteht. Einige Spieler, darunter auch der Nutzer fw8511, haben sich ein wenig näher mit dem neuen Kontrollsystem von Niantic beschäftigt und zeigen die Ergebnisse auf der Onlineplattform Reddit.

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Diesen Aussagen nach scannt das neue System von Niantic diverse private Daten eures Smartphones, die gar nicht in Zusammenhang mit dem Siel stehen. Darüber hinaus arbeitet das System unzuverlässig, wie ein Nutzer über Reddit mitteilt. Testweise erstellte er einen leeren Ordner mit dem Namen "MagiskManager" auf seinem Smartphone. Pokémon GO verweigerte ihm daraufhin den Zugang zum Spiel, obwohl er gar kein Rooting auf seinem Android-Gerät betrieben hat.

Eine Erklärung liefern die Nutzer auf Reddit dafür ebenfalls. So soll Pokémon GO offenbar Spieler direkt ausschließen, sobald es auf dem Gerät Dateinamen wie "magisk" oder "xposed" findet. Niantic hat sich zu der Problematik bisher noch nicht geäußert.

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Sollte sich diesbezüglich etwas im Spiel ändern, erfahrt ihr dies in unserem Überblick aller Updates zu Pokémon GO. Weiterhin bieten wir euch hilfreiche Tipps für Anfänger in Pokémon GO und zeigen euch, wie ihr schnell viele Erfahrungspunkte sammeln und Level 40 erreichen könnt.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Gaming, Rollenspiel, Android, Apple iOS, Pokémon, Videospiel, Mobile Games, Pokémon GO und Niantic versehen.

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